Klettern ist ein Sport, der seit ca. 1900 populär ist. ,Klettern' ist eigentlich nicht eine bestimmte Aktivität, sondern eine breite Kategorie. Alpinklettern, Eisklettern, Sportklettern, und Bouldern sind alle verschiedene Klettertypen. Alpenklettern, oder Bergsteigen, bedeutet, dass man auf einen Berg steigt. Bergsteigen kann so einfach eine lange Wanderung sein, oder aber sehr kompliziert und gefährlich. Oftmals braucht man fachbezogene Apparatur, um über Schnee und Eis zu reisen. Man braucht zum Beispiel warme, wasserdichte (Baumwolle ist fast verboten) Kleidung und soll einen Helm tragen. Wenn es viel Schnee und Eis gibt, muss man Ski oder Schneeschuhe benutzen. Für einen steilen Anstieg mit Schnee und Eis benutzt man Klettereisen (,,Crampons'') und einen Eispickel. Ein Bergsteiger muss auch eine Sonnenbrille oder eine Schutzbrille tragen, oder er wird schneeblind. Karl Prusik und Otto ,Rambo' Herzog sind berühmte Aplinkletterer aus deutschsprachigen Ländern.
Ich am Mt. Hood, 2008.
An manchen Bergen ist Eisklettern nötig, aber Eisklettern ist eine eigene Sportart. Eisklettern bedeutet, dass man eine sehr steile Eisfläche besteigt. Man braucht zwei leichte Eispickel und Klettereisen, und ein Seil (für Sicherheit). Ines Papert, die beste Eiskletterin der Welt, kommt aus Deutschland.
Eispickel für Bergsteigen (l) und Eisklettern (r)
Technisches- und Sportklettern sind Sportarten, die möglichst in warmem Wetter statt findet. In diesen Sportarten besteigt man eine sehr steile Felsenfläche. Es gibt hier auch spezialisierte Apparaturen. Am Wichtigsten sind die Schuhe, die man trägt. Kletterschuhe sind sehr eng, und haben Gummisohlen. Es ist auch wichtig, ein Seil zu haben (aber Free Solo Klettern ist auch ein Sport, das bei Idioten populär ist). Ein Sportkletterer hat ein Sicherungsmann, der das Seil hält. Während der Kletterer steigt, klemmt er das Seil in die Karabiner, die schon im Felsen befestigt sind.
Sportklettern in Wyoming, 2011
Für technisches Klettern (oder ,Trad Klettern'), bringt der Kletterer Geräte, wie z.B. Klemmeräte (auf Englisch ,Spring-Loaded Camming Device'), Nüsse, und Tricams mit. Der Kletterer befestigt diese Geräte an der Fläche, und dann klemmt er das Seil daran. In der Vergangenheit benutzten die Kletterer Haken (,Pitons'). Sie brachten diesen Haken, die oftmals nichts als ein paar Teile Metallabfall waren, an einen Steig mit, und dann hämmerten sie mit einem Hammer die Haken in den Fels... verrückten Leute. Klettern, als Sport, war in der Vergangenheit viel gefährlicher.
Klemmeräte (l), Tricam (m), und alten Haken (r)
Bouldern ist ähnlich wie Sportklettern aber die Fläche ist kürzer. Man benutzt kein Seil, sondern ein ,Crash-pad'- eine große Matte, auf die man fallen kann. Normalerweise sind die Bouldern- Routen kürzer und schwerer als die Sportkletterrouten.
sehr interessant, gute Leistung
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